Quartierswärmemanagement (QWM) Schleswig Holstein

I  kommunales 

Worum geht’s?

Ziel des Förderprogramms der IB.SH ist die Stärkung der Wärmewende in Quartieren, in denen die kommunale Wärmeplanung keine Wärmenetzeignung feststellt. Eigentümer:innen werden durch Fachbüros wie die ZEBAU aktiv beim Heizungstausch unterstützt und im Miteinander können Synergien sowie effiziente Lösungen bis hin zu Gebäudenetzen entstehen. Kommunen profitieren von der umfassenden Begleitung ihrer Bürger:innen, von der ersten Anfrage bis zur Umsetzung.

Kernpunkte für Kommunen:

  • Antragsberechtigt: Gemeinden, Ämter, Zweckverbände und kommunale Eigenbetriebe in Schleswig-Holstein.
  • Förderhöhe: 90 %, max. 225.000 €, bei Verlängerung + max. 150.000 € pro Antrag. Förderfähige Gesamtausgaben sollen 750 € je Hauptgebäude bzw. – bei überwiegendem Geschosswohnungsbau (> 3 WE) – 250 € je Wohneinheit nicht überschreiten.
  • Laufzeit: 3 Jahre, Verlängerung um +2 Jahre möglich
  • Voraussetzung: Ausführungsort in Schleswig-Holstein, abgeschlossene Kommunale Wärmeplanung (bei verkürzter KWP genügt Eignungsprüfung).
  • Gebietsgröße: ≥ 100 Gebäude oder ≥ 200 Wohneinheiten (Ausnahmen bei Gewerbe möglich).
  • Nicht förderfähig sind
    • Quartiere, die bereits im KfW 432 – Programmteil B (Sanierungsmanagement) gefördert wurden/werden
    • Investive Maßnahmen, Raumkosten und Bewirtung
    • Planungsleistungen nach HOAI

Was macht die ZEBAU?

Wir begleiten Sie als Kommune oder kommunaler Betrieb unter Berücksichtigung der spezifischen Gegebenheiten im Quartier sowie Ihrer fachlichen und personellen Voraussetzungen und können unsere Erfahrungen aus zahlreichen Projekten in den Prozess einbringen.

  • Beratung und Begleitung
    An das jeweilige Quartier angepasst bieten wir niedrigschwellige Formate und vertiefte Fachberatung – mit klarem Fahrplan vom ersten Gespräch bis zur Umsetzung. Dazu gehören u. a.:
    • Vor‑Ort‑Beratung am Gebäude (Begehung, Maßnahmen‑Check, Prioritäten, Beratungsbericht und weitere Informationen)
    • Zentrale Sprechstunden im Quartier (regelmäßige Termine, offene Fragen klären)
    • WEG‑Versammlungen (Vorstellung und Diskussion bei Eigentümergemeinschaften und Verwaltungen)
    • Online‑Beratungen (Einzel‑ oder Gruppentermine per Onlinetermin)
    • Wohnzimmergespräche (kleine Nachbarschaftsrunden mit Praxisbeispielen und Vorstellung von Einzel- und Gebäudenetzlösungen)
    • Aufsuchende Tür‑zu‑Tür‑Aktionen (Direkte Ansprache im Quartier durch Expert:innen der ZEBAU)
  • Öffentlichkeitsarbeit & Beteiligung
    Mit unserer Projekterfahrung richten wir den Blick auf die Gegebenheiten vor Ort und gestalten ein individuelles Veranstaltungs‑ und Beteiligungskonzept. Dazu gehören u. a. Informationsabende, Thermografie‑Spaziergänge, Wärmepumpen‑Exkursionen, DIY‑Workshops und Nachbarschaftsformate. So schaffen wir Verständnis, Austausch und unterstützen konkret die nächsten Schritte – von der ersten Idee bis zur Umsetzung.
  • Pressearbeit
    Wir bereiten die Themen mediengeeignet für die Presse, Social Media, Website, Amtsblatt und Politik auf, sodass Informationen und Aktivitäten einen möglichst großen Mehrwert entfalten können.

Weiterführende Infos: Mehr Details zu Vorgehen, Leistungen und Referenzen finden Sie im Fachbereich Integrale Quartiersentwicklung der ZEBAU.

Referenzen des Fachbereichs Integrale Quartiersentwicklung