Klimakommunikation
Nachhaltige Kommunikation für Klimaschutz, Bildung und Beteiligung
Effektive Klimakommunikation ist ein Schlüssel für die gesellschaftliche Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Resilienz. Die ZEBAU GmbH entwickelt und realisiert Kommunikationsstrategien, die komplexe Inhalte verständlich vermitteln und Menschen zum Mitmachen bewegen – ob in Kommunen, Organisationen oder in der breiten Öffentlichkeit.
Wir sind davon überzeugt, dass an sehr vielen (auch kleinen) Schrauben gedreht werden kann, um dem Klimawandel zu begegnen. Mit einem interdisziplinären Team aus Kommunikationswissenschaftler:innen, Stadtplaner:innen, Umweltberater:innen und Grafiker:innen gestalten wir innovative und zielgruppenspezifische Kommunikationsangebote, digitale Bildungsformate und Kampagnen zu Themen wie Energie, Mobilität, Wärmewende und Klimaanpassung. Wir vernetzen Akteur:innen, schaffen Dialogräume für Kommunikation auf Augenhöhe und setzen Impulse für nachhaltiges Handeln.
Unsere Leistungen im Fachbereich Klimakommunikation:
- Bedürfnisorientierte und zielgruppenspezifische Konzeptentwicklung zur Vermittlung individueller Inhalte
- Entwicklung und Umsetzung von Kampagnen zur Kommunikation von Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen für verschiedene Zielgruppen
- Aufbereitung von Klimainformationen für unterschiedliche Zielgruppen
- Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit crossmedialen Ansätzen
- Digitale Kommunikation, inklusive Website-Content und Online-Formate
- Konzeption und Moderation von Veranstaltungen: Workshops, Online-Seminare und Formate zur Akteursbeteiligung
- Aufbau und Pflege von themenbezogenen Kooperationen und Netzwerken
- Management von Nachhaltigkeits- und Klimaschutzprojekten mit kommunikativer Begleitung
Lassen Sie uns Klima kommunizieren: verständlich, motivierend, beteiligungsorientiert!
Sie möchten Menschen für Klimaschutz begeistern, zur Beteiligung motivieren oder komplexe Inhalte verständlich vermitteln? Wir entwickeln gemeinsam mit Ihnen die passende Kommunikationsstrategie. Profitieren Sie von unserer über 25-jährigen Erfahrung in der Klimakommunikation, Beteiligung und Netzwerkkommunikation.
Kontaktieren Sie unser Team und erfahren Sie mehr über unsere Referenzen im Fachbereich Klimakommunikation.
Ansprechpersonen:

Dipl.-Ing. Ann-Christin Rebbin

M. Sc. Lisa Hauswald
Exemplarische Veranstaltungsformate

Öffentliche Veranstaltungen mit Live-Demonstration
Wir führen Veranstaltungen mit Live-Demonstrationen durch, um Eigentümer:innen und Mieter:innen technische Lösungen verständlich und greifbar näherzubringen. Dabei beantworten wir Fragen direkt am Beispiel konkreter Produkte – etwa wie laut eine Wärmepumpe oder wie groß ein Balkonkraftwerk ist. Gemeinsam mit Kooperationspartnern wie ehrenamtlichen Initiativen, lokalen Handwerksbetrieben und Herstellern entwickeln wir interaktive Formate, die zum Ausprobieren und Nachfragen einladen. In Kombination mit kompakten Informationsvorträgen vermitteln wir praxisnahes Wissen, sodass die Teilnehmenden mit sicherem Wissen motiviert in die Umsetzung starten können.

Workshops
Wir führen Workshops für unterschiedliche Zielgruppen durch, darunter beispielsweise Verwaltungsmitarbeitende, lokale Akteure sowie Bewohner:innen. Inhaltlich decken die Workshopformate ein breites Spektrum ab – vom Klimaschutz allgemein bis hin zu konkreten Klimaanpassungsmaßnahmen in Detailräumen. Die eingesetzten Methoden werden jeweils passgenau auf Zielgruppe und Thema abgestimmt. Dabei wird besonderer Wert daraufgelegt, dass sie motivierend gestaltet sind, vielfältige Perspektiven einbeziehen und so strukturiert werden, dass alle Teilnehmenden sich zeitlich ausgewogen und gleichberechtigt einbringen können.

Infostände & Aktionstage
Durch Infostände und Aktionstage suchen wir den direkten Kontakt zu den Menschen vor Ort, die unser Projekt ansprechen soll. Niedrigschwellige Angebote laden ein zum Gespräch, lösen Bedenken und aktivieren zur Mitwirkung. Zunächst sorgen wir durch eine attraktive Standgestaltung dafür, dass Aufmerksamkeit erregt wird. Durch „Eyecatcher“-Elemente, wie beispielsweise Plakate oder ein Glücksrad, bleiben Personen stehen und können persönlich informiert und beraten werden. Je nach Schwerpunktthema gestalten wir interaktive Mitmachelemente, wie Versickerungsexperimente oder Bastelaktionen für Kinder. Auch Lastenräder oder Photovoltaik-Module können dabei als Hingucker dienen.

Klima-Werkstatt mit Ideenschmiede
Eine Klima-Werkstatt ermöglicht es, in kommunalen Klimaschutz- und Klimaanpassungs-Projekten die (Zwischen-)Ergebnisse vorzustellen sowie eine aktive Beteiligung aller relevanten Akteurinnen und Akteure anzuregen. Die Klima-Werkstatt ist so konzipiert, dass sie sowohl Fachakteure als auch Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen einlädt.
In einer Klima-Werkstatt mit Ideenschmiede werden die Ziele, Schritte der Konzepterstellung und Beteiligungsmöglichkeiten im Projekt sowie die erarbeiteten Potenziale, Betroffenheiten und Klimarisiken vorgestellt. In der Phase der Ideenschmiede findet eine gemeinsame Ideenentwicklung an bis zu fünf relevanten Themenfeldern statt (z.B. Energie- und Wärmeversorgung, Mobilitätswende, nachhaltiger Lebensalltag, Gewerbe und Wirtschaft, Klimaanpassung und Biodiversität). Die Ergebnisse fließen dann in die weitere Projektbearbeitung ein.

Runde Tische
Zur Einbindung relevanter Fachakteure bietet sich ein sogenannter Runder Tisch an. Das Format basiert darauf, dass alle Gesprächsteilnehmenden sich auf Augenhöhe begegnen, was idealerweise durch einen runden Tisch symbolisiert wird. Besonders in der kommunalen Wärmeplanung werden runde Tische eingesetzt, um über den Projektfortschritt und Zwischenergebnisse zu informieren sowie Rückmeldungen der Beteiligten einzuholen. Das Format kann sowohl digital als auch in Präsenz stattfinden.

Klima-Werkstatt mit Maßnahmenschmiede
Eine Klima-Werkstatt ermöglicht es, in kommunalen Klimaschutz- und Klimaanpassungs-Projekten die (Zwischen-)Ergebnisse vorzustellen sowie eine aktive Beteiligung anzuregen.
Entweder nach einer Klima-Werkstatt mit Ideenschmiede oder als alleinstehendes Format liegt der Fokus auf der gemeinsamen Erarbeitung von Umsetzungsoptionen von Maßnahmen des Klimaschutzes oder der Klimaanpassung. Dafür werden die Ergebnisse der Konzeptentwicklung vorgestellt und in einer Workshop-Phase eigene Maßnahmenideen entwickelt oder bestehende Maßnahmenvorschläge konkretisiert und diskutiert. Zusätzlich kann die Maßnahmenschmiede dazu genutzt werden, die relevanten Akteurinnen und Akteure bereits in die spätere Maßnahmenumsetzung einzubinden, indem Verantwortlichkeiten verteilt werden.
Eine Auswahl unserer Methoden und Tools

Würfeldialog
Bei Beteiligungsprozessen spielen Ideen mit räumlichem Bezug eine wichtige Rolle. Mit dem Würfel-Dialog können Teilnehmende auf Veranstaltungen dazu ermutigt werden, Ideen und Hinweise für Veränderungen direkt auf einer interaktiven Zukunftskarte zu verorten. So können Visionen oder konkrete Ideen für neue Mobilität, erneuerbare Energieversorgung oder nachhaltige Flächenumgestaltungen dargestellt und Gespräche angeregt werden.
Der Würfel-Dialog bietet die Grundlage für eine spielerische und barrierearme Teilhabe an Planungs- und Konzeptentwicklungen und schafft Raum für positiven Austausch.

Thermografie-Touren
Thermografiespaziergänge sind eine geeignete Maßnahme, um für Nicht-Fachleute Mängel an der Gebäudehülle erkennbar zu machen. Durch die Thermografieaufnahmen mit einer Wärmebildkamera können Wärmebrücken und Schwachstellen live am Gebäude sichtbar gemacht werden. In den abendlichen Rundgängen mit bis zu 30 Teilnehmenden stellt ein Energieexperte der ZEBAU Gebäude von angemeldeten Eigentümer:innen vor und erläutert die in der Thermografie erkennbaren Mängel. Dabei werden Modernisierungsmaßnahmen näher erklärt und passende Förderprogramme vorgestellt.
Weitere Infos gibt es hier.

Klebeband als Co-Moderator
Mit “Facilitape” verwandeln wir Workshops und Veranstaltungen in bunte Orte der Inspiration und des Lernens. Mit Wegweisern, Icebreakern, Selfie-Spots, Gruppenspielen und Konzeptphasen schaffen wir Struktur und Atmosphäre, die Lust am Mitwirken macht. Das Klebeband sorgt wortwörtlich dafür, dass Workshopergebnisse besser „kleben“ bleiben bei den Teilnehmenden und somit Resultate besser den Weg in die Realisierung finden. Durch überraschende Elemente durchbrechen wir alte Denkmuster und wagen uns mit den Teilnehmenden in die Welt der Möglichkeiten statt Hindernisse.

Klimawaage
Über Klimaschutz reden ist nicht immer einfach. Wie hole ich Menschen dort ab, wo sie stehen und öffne den Blick für Möglichkeiten, ohne mit dem erhobenen Zeigefinger zu belehren? Ein wirksames interaktives Tool für einen niedrigschwelligen Gesprächseinstieg ist die Klimawaage, die vom Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum entwickelt wurde.
Die Klimawaage eignet sich als Hingucker für einen Infostand, eine sinnvolle Pausenbeschäftigung bei einem Seminar oder als Grundlage für eine gesamte Unterrichtseinheit für Schüler:innen. Weitere Infos

Digitale Ideenkarte
In einer digitalen Ideenkarte können Bürger:innen ihre Projekt-Ideen, Maßnahmenvorschläge und Anregungen für Veränderungen direkt verorten. Das funktioniert mittels eines digitalen Formulars, über das die Ideen beschrieben und der Pin an den gewünschten Standort gesetzt werden kann. Anschließend an die empfohlene drei bis vierwöchige Beteiligungsphase, werden die Ergebnisse inhaltlich aufbereitet und fließen in die weitere Projektbearbeitung ein.
Für die Umsetzung eignen sich externe Dienstleister wie INKAmap von tetraeder.de oder das digitale Partizipationssystem DIPAS in Hamburg besonders gut. Die Erstellung und Betreuung der Karte übernimmt die ZEBAU in Kooperation mit den Dienstleistern.
Referenzen des Fachbereichs

Thermografie-Touren in Hamburg Wandsbek

Klimatag Altona

Billstedt bewegt was

Digitale Veranstaltungsreihe zur Umsetzung des Kieler Wärmeplans

Kommunales Klima Netzwerk

Kieler Klimawoche+

Energieeinsparkampagne

Individueller Sanierungsfahrplan (iSFP)

Hamburger Energielotsen

Effizienzhaus Plus Exponat auf der EXPO 2017 in Astana

