Klimaschutzkonzept Spandau

Ein Großteil der klimarelevanten Emissionen fällt in Städten und Gemeinden an. Sie sind daher wichtige Akteure und besonders gefragt, Maßnahmen zum Klimaschutz umzusetzen. So hat die Stadt Berlin beschlossen, bis 2030 den Treibhausgasausstoß bereits um 70 Prozent zu verringern. Im Bezirksamt Spandau wurde dafür eine Stabsstelle „Nachhaltigkeit & Klimaschutz“ eingerichtet und 2022 eine Klimanotlage beschlossen. Unter dem Motto „Unser Spandau. Unser Klima. Unsere Zukunft.“ wurde nun ein integriertes Klimaschutzkonzept für den Bezirk erstellt, welches den Weg zur Klimaneutralität bis 2045 bereiten soll.

Ein elementarer Bestandteil der Konzeptentwicklung war die Einbindung der Bewohner:innen sowie der Akteur:innen aus Wirtschaft, Verwaltung, Politik, Ehrenamt und Initiativen durch verschiedene Beteiligungsformate. Parallel dazu wurden die Treibhausgas- und Energiebilanz als Ist-Zustand ermittelt sowie Potenziale für die Zukunft definiert, welche die Grundlage für anschließende Minderungsziele und Maßnahmenbausteine bilden. Die betrachteten Handlungsfelder Gebäude & Stadtentwicklung, Mobilität, Wirtschaft, Konsum & Gesellschaft sowie Klimaanpassung wurden systematisch überprüft und für ein zukunftsfähiges Spandau mobilisiert.

Mit der Unterstützung bei der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes war die Arbeitsgemeinschaft aus ZEBAU GmbH, Averdung Ingenieure & Berater GmbH und Megawatt Ingenieurgesellschaft mbH beauftragt. Die Erstellung des integrierten Klimaschutzkonzeptes wurde gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative.

Im Auftrag von: Bezirk Spandau – Stabstelle für Nachhaltigkeit und Klimaschutz 

Unsere Leistungen 

Projektlaufzeit: 2023-2024
 

  • Akteursbeteiligung intern und extern
  • Veranstaltungen und Workshops
  • Potenzialanalyse und Szenarien
  • Dokumentation und Berichterstattung
  • Prozessunterstützung

Ansprechpersonen

Dipl.-Ing. Jan Gerbitz

Dipl.-Ing. Jan Gerbitz

Projektpartner:innen

Gefördert durch

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