Exkursionsreihe zum Zirkulären Bauen

In Kooperation mit Karoline Habt, Prozessbegleitung für zirkuläres Bauen bieten wir unterschiedliche Weiterbildungsangebote zur Umsetzung von Ansätzen des Zirkulären Bauens an.

Beginnend mit einem Einstiegsseminar im Frühjahr 2026 führen wir seit Sommer 2026 eine Exkursionsreihe zum „Zirkulären Bauen in Hamburg“ durch. Hierbei werden verschiedene fertiggestellte Gebäude, Baustellen und weitere Orte des zirkulären Bauens besucht.

Wegen der oftmals geringen Platzkapazitäten erfolgen die Einladungen teilweise nur an einen begrenzten Teilnehmendenkreis. Wenn Sie bevorzugt benachrichtigt werden wollen, melden Sie sich hier zu unserem Verteiler an, Sie erhalten dann regelmäßige Veranszaltungshinweise:

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Ansprechperson:

Dipl.-Ing. Jan Gerbitz

Dipl.-Ing. Jan Gerbitz

Zirkuläres Bauen trägt wesentlich zum nachhaltigen Bauen bei, indem Materialien und Bauteile möglichst lange im Kreislauf gehalten und Ressourcenverbrauch sowie Abfallmengen deutlich reduziert werden. Durch die Wiederverwendung, Reparatur und das Recycling von Baustoffen werden energieintensive Neuproduktionen vermieden, wodurch erhebliche Mengen an Treibhausgasemissionen eingespart werden können.

Beim zirkulären Bauen gibt es verschiedene Ansätze, die sich oft ergänzen:

  • Rückbaugerechtes Planen
    Gebäude werden so geplant, dass Bauteile und Materialien am Ende der Nutzungszeit einfach demontiert, getrennt und wiederverwendet werden können.
  • Wiederverwendung von Bauteilen
    Ganze Bauteile wie Türen, Fenster, Fassadenelemente, Träger oder Fliesen werden aus Bestandsgebäuden ausgebaut und in neuen Projekten erneut eingesetzt.
  • Materialrecycling
    Baustoffe werden nach dem Rückbau aufbereitet und als Sekundärrohstoffe für neue Produkte genutzt, beispielsweise Recyclingbeton oder recycelte Metalle.
  • Gebäude als Materialbank / Urban Mining
    Gebäude werden als Rohstofflager betrachtet. Digitale Materialpässe dokumentieren die verbauten Materialien, damit diese später gezielt zurückgewonnen werden können.
  • Produkt-Service-Modelle
    Hersteller behalten das Eigentum an bestimmten Bauteilen oder Produkten (z. B. Beleuchtung, Bodenbeläge) und sorgen für Wartung, Rücknahme und Wiederverwertung.

In Teilen gefördert durch

Diese Veranstaltungsreihe wird teilweise durch das Impulsprogramm der Freien und Hansestadt Hamburg gefördert.