Klimaanpassungskonzept für ein Wohnobjekt der Stiftung Freundeskreis
Bestimmte Bevölkerungsgruppen sind durch die Folgen des Klimawandels stärker betroffen. Durch eingeschränkte Mobilität oder eine erhöhte physische Hitzesensibilität können bestimmte Menschen weniger gut Extremwetterereignissen begegnen und werden als ‚vulnerable Personengruppen‘ bezeichnet. Klimaanpassung setzt sich zum Ziel die Sicherheit und das Wohlbefinden aller Menschen trotz der klimatischen Veränderungen zu gewährleisten. Soziale Einrichtungen, in denen sich vermehrt vulnerable Personengruppen aufhalten, rücken daher zunehmend in den Fokus von Klimaanpassungskonzepten.
„Die Stiftung Freundeskreis unterstützt Menschen mit einer psychischen Erkrankung darin, Vertrauen in sich selbst zu fassen, vorhandene Fähigkeiten weiterzuentwickeln und eine Perspektive für die Zukunft zu gewinnen.“ Für eines ihrer Wohnobjekte wird nun ein Klimaanpassungskonzept erstellt, welches innerhalb der Förderrichtlinie ‚Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen (AnpaSo)‘ gefördert ist.
Im Rahmen des Projektes wird die Einrichtung mit Blick auf die Betroffenheiten im Kontext von Klimawandelfolgen bewertet und es werden Maßnahmen entwickelt, die die Resilienz des Gebäudes, des Außenraums sowie der internen Abläufe steigern. Ziel der Maßnahmen ist es die Nutzer:innen des Wohnobjekts zu schützen und die Aufenthaltsqualität insbesondere für die Bewohner:innen, aber auch für alle Mitarbeitenden trotz klimatischer Veränderungen zu erhalten oder zu verbessern. Um die Bewohner:innen und die Mitarbeitenden der Einrichtung in den Erarbeitungsprozess einzubeziehen werden zudem Workshops konzipiert und durchgeführt. Diese sensibilisieren zum einen für den Umgang mit Hitze- und Starkregenereignissen und können zum anderen zur weiteren Bestandsaufnahme sowie zur Weiterentwicklung von auf den Standort und die Einrichtung zugeschnittenen Maßnahmen genutzt werden. Um die Maßnahmen in Einklang mit anderen Nachhaltigkeitszielen zu bringen, werden alle Maßnahmen geprüft, um zu erörtern, ob ‚grüne‘ also naturbasierte Maßnahmen ‚graue‘ Maßnahmen ersetzen können. Priorisierte Maßnahmen werden abschließend noch in einer Detailplanung und Kostenberechnung detailliert, um den Antrag auf eine Anschlussförderung (für die Umsetzung der Maßnahmen) zu ermöglichen.
Unsere Leistungen
Projektlaufzeit: 2026
- Bestandsaufnahme und Betroffenheitsanalyse des Gebäudes, des Außenraums sowie in sozialer/organisatorischer Dimension und Ableitung von Potentialen
- Vor-Ort-Begehungen
- Erarbeitung und Durchführung von Workshops
- Entwicklung eines individualisierten Maßnahmenpakets
- Nachhaltigkeitsprüfung der Maßnahmen
- Detailplanung und Kostenberechnung
Ansprechperson:

M. Sc. Julia Pleuser

Laura Eckermann, M.Sc.

Laura Röbe-Oltmanns, M.Sc.
Projektpartner:innen
Im Auftrag von
Gefördert durch
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