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22.5.2012 : 1:08 : +0200

Veranstaltungsrückblick 2011/2012


I. 02. November 2011

18.30 Uhr

Freie Akademie der Künste

Klosterwall 23, Hamburg

 

II. 25. Januar 2012

18.30 Uhr

Freie Akademie der Künste

Klosterwall 23, Hamburg

 

III. 21. März 2012

18.30 Uhr

Freie Akademie der Künste

Klosterwall 23, Hamburg

 

IV. 09. Mai 2012

18.30 Uhr

ACHTUNG: Baustelle Wälderhaus,

Am Inselpark 19 – IBA Hamburg in Wilhelmsburg

So erreichen Sie das Wälderhaus:

ÖPNV:
S3/S31 Richtung Harburg, Station Wilhelmsburg, Fußweg über die Neuenfelder Straße, Eingang zum Gelände über die Rampe am IBA-Infoturm

PKW:
B4/75 Richtung Harburg, Abfahrt HH-Wilhelmsburg, Neuenfelder Straße, Parkplätze sehr begrenzt vorhanden am Schwimmbad Wilhelmsburg / Berufsschulzentrum Dratelnstraße.

Opens external link in new windowAnfahrt

mit freundlicher Unterstützung

Veranstalter

Zu dieser Vortragsreihe ausgewiesener Kompetenzträger aus der Planung und der Ausführung des Holzbaus im Winterhalbjahr 2011/12 luden die Fachberater vom Holzbauzentrum Schleswig-Holstein, die Experten für nachhaltiges Bauen der ZEBAU GmbH und der Tragwerksplaner Henning Klattenhoff ein.

Das Projekt wurde durch das Land Schleswig-Holstein aus dem Zukunftsprogramm Wirtschaft mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und Landesmitteln gefördert.

Aussteller und Sponsoren

Hamburger Holzbauforum 2011/2012

Bauen mit Holz in der Stadt

Wer heute baut, formuliert hohe Anforderungen an Nachhaltigkeit und Energie-Effizienz bei höchsten Qualitätsstandards zu passablen Kosten und innerhalb eines oft engen Terminkorsetts. Es entstehen komplexe Bauaufgaben, die von den Architekten und Planern zu meistern sind.
Und in jüngster Zeit wird die Lösung dieser Aufgaben in Holz gefunden. Eine Zeitenwende  hat den Holzbau erfasst: Neue Holzbauprodukte und Verbindungstechniken reagieren auf  die gewachsenen Ansprüche des heutigen Bauens, Computertechnologie und  wissenschaftliche Erkenntnisse, insbesondere im Brand- und Schallschutz, stoßen die Tür der Möglichkeiten für das Bauen mit Holz weit auf. Während in den Alpenländern erstaunliche Konstruktionen und Gebäude in Holzbauweise entstehen, bleibt der Norden bisher zurückhaltend. Es ist Zeit, dies zu ändern.
Denn mit Gebäuden in Holzbauweise lassen sich zwei wichtige Aspekte modernen Bauens verbinden: Zum einen reduziert die Nutzung des nachwachsenden Rohstoffes Holz den Energiebedarf für Herstellung, Transport, Montage und Entsorgung von Baukomponenten.
Daher spielt die Verwendung des Baustoffes Holz unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit eine wesentliche Rolle. Zum anderen kann der Einsatz vorgefertigter und hoch wärmegedämmter Bauteile die Baukosten deutlich senken.
Dabei erweist sich als wichtigster Vorteil der einfach zu bewältigende Transport relativ  leichter,  weitgehend  vorgefertigter Wände,  Decken  und  Dächer.
Bauteile aus Holz können mit einfachem Gerät auch in unzugängliche Bereiche bewegt werden. Die Schnelligkeit, mit der sie sich montieren lassen, stellt einen wichtigen Vorteil gegenüber anderen Bauweisen dar. Kurze Bauzeiten und  damit  eine  geringstmögliche  Störung  im  Stadtgefüge  waren  schon  immer  ein  Faktor,  der beim  Bauen  in  der  Enge  der  Stadt  eine  besondere  Rolle spielte.

Das erfolgreiche Holzbauforum wir im Herbst weiter fortgeführt. Mehr Informationen finden Sie hier in Kürze

Architekten, Fachplaner wie auch interessierte Baufachleute, Institutionen und Bauherren können sich über das Thema „Holzbau im städtischen Kontext“sowie über die Vorteile für die damit verbundenen Bauaufgaben informieren. Die Veranstaltungsreihe soll den Dialog fördern und ein Netzwerk der Beteiligten entstehen lassen.

 

 

Programmrückblick

Programmrückblick

 

Moderner Holzbau - The Sky Is The Limit!

02. November.2011, 18.30 Uhr, Freie Akademie der Künste, Klosterwall 23

Die Grenzen des Holzbaus scheinen heute unendlich, Holz als High-Tech-Baustoff und innovative Bausysteme und Konstruktionen erobern die Architekturszene.

Neben den dringenden Fragen des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit haben jüngere wissenschaftliche Erkenntnisse und Lösungen in den Bereichen Tragwerk, Brand- und Schallschutz und nicht zuletzt auch die Computertechnologie den Holzbau grundlegend verändert: Das Know-how von Holzbauexperten fließt  in High-Tech-Konstruktionen, dessen Individualität anscheinend nur noch durch die Planungssoftware begrenzt wird – weniger durch das Material.
Darüber hinaus entstehen moderne Holzbauarchitekturen, die neben beispielhafter Gestaltung mit hoher Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit punkten können. Hier geht es um den Strukturwandel im Städtebau, um ökonomischen und ökologischen Holzbau bei großen Gebäudekomplexen, um Green Buildings, nicht um grüne Häuschen.

Jakob Lange, BIG | Bjarke Ingels Group (Kopenhagen) : Visionen in Holz, (Referentenänderung - Präsentation in englischer Sprache mit deutschen Zusammenfassungen)

Die dänischen Avantgarde-Architekten BIG berichten von bis zu 8-geschossigen Stadthäusern sowie vom preisgekrönten Holzbauprojekt E2 – einem Wohnbauprojekt mit Büro- und Gewerbeeinheiten, das für maximale Flexibilität ausgelegt ist und eine Vielzahl von Bautypen und Funktionen beinhaltet. Planungsgrundlage ist der Baustoff Massivholz in modernster Modul-Bauweise.

Tobias Amann, Lignotrend (Leutkirch) : Die Möglichkeiten ausschöpfen – Erfahrungen eines Grenzgängers

Der Referent Tobias Amann erläutert die Umsetzung des spektakulären Holz- und Stahlbaus Centre Pompidou in Metz. Die Planung und Ausführung stellt ein Meilenstein im modernen Ingenieurholzbau dar – die digitale Architektur findet ihre Entsprechung in dem Naturbaustoff.

diese Abendveranstaltung wurde unterstützt durch:

 

Holzbau und Urbanität - Der Baustoff Holz erobert die Städte zurück! 

25. Januar.2012, 18.30 Uhr, Freie Akademie der Künste, Klosterwall 23

Nach dem erfolgreichen Auftakt am 02. November 2011 mit ca. 100 Teilnehmern geht das Hamburger Holzbauforum am 25. Januar 2012 in die zweite Auflage.

Das Wachstum in den Städten wird neu geordnet. Neue Konzepte zur Stadtreparatur und -ergänzung auf Industriebrachen, ehemaligen Eisenbahnanlagen, in Baulücken entlang der Ausfallstraßen usw. sind gefragt – genauso wie neue Entwürfe für eine sich verändernde Ziel-  und Nutzergruppe. Wandelnde Anforderungen an die Nutzung der Stadt führen zu neuen Bauaufgaben. Gleichzeitig stehen die Unternehmen der Wohnungswirtschaft vor erheblichen Aufgaben im Bestand: Rückbau, Nachverdichtung, strukturelle Wohnumfeldverbesserung oder energetische Sanierung sind nur einige Schlagworte.

Die Praxis hat moderne Holzbauweisen entwickelt, die gerade auch im städtischen Kontext ihre Stärken bewiesen haben. Als wichtiger Vorteil, um mit Holz in der Enge der Stadt zu bauen, erweist sich der Transport leichter, vorgefertigter Elemente. Bauteile aus Holz lassen sich mit einfachem Gerät auch in unzugängliche Bereiche bewegen und äußerst schnell montieren. Kurze Bauzeiten und damit eine geringst mögliche Störung im hektischen Alltag einer Metropole sind Faktoren, die beim Bauen in der Stadt eine besondere Rolle spielen.
Die Entwicklung mehrgeschossiger Holzbaukonzepte geschieht da fast selbstverständlich, da die Technik und das Wissen für typisch städtische Baulösungen auch im Holzbau bereitstehen.

Ludger Dederich (Bonn) : Holz in der Stadt

Ludger Dederich nimmt sich des Organismus Stadt an und zeigt überraschende Beispiele für die differenzierten Bauaufgaben im städtischen Raum.

Tom Kaden, Kaden | Klingbeil (Berlin) : Der Weg nach oben – alles eine Frage der Technik

Der Architekt Tom Kaden kann eine große Erfahrung im mehrgeschossigen Bauen in Holzbauweise aufweisen, er berichtet über seine vielbeachteten und wohlkonzipierten Bauprojekte in Berlin, Hamburg und Flensburg, u.a. im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Hamburg. In technischer Hinsicht haben diese Bauten hohe Anforderungen zu erfüllen – insbesondere im Brandschutz.

Tobias Götz, Ing.-Büro Pirmin Jung (Sinzig) : Lösungen für mehrgeschossige Holzbauten – im Tragwerk, im Schallschutz und im Brandschutz

Der Holzbauingenieur Tobias Götz berichtet über die fachtechnischen Herausforderungen bei diesen Bauprojekten. Für die hohen Anforderungen an das Tragwerk, den Brand- und Schallschutz  gibt es mittlerweile bewährte Lösungen, die sich auch auf andere Bauaufgaben übertragen lassen. Dies betrifft insbesondere die aktuellen Erkenntnisse im Schallschutz.

Holzbau im Bestand - Pimp It Up!

21. März.2012, 18.30 Uhr 
Freie Akademie der Künste, Klosterwall 23

Was machen wir mit unseren alten Häusern? So vielfältig die vorhandenen Bauwerke und deren Defizite sind, so zahlreich sind die Konzepte zur Qualifizierung. Für die Erweiterung und ggf. notwendige Umnutzung der Altbauten oder die Anpassung an heutige bautechnische Anforderungen bietet die Holzbauweise gute, manchmal sogar alternativlose Konzepte. Aber das Bauen im Bestand ist fast immer individuell und verlangt nach differenzierten Lösungen. In der Veranstaltung werden solche Bauwerke vorgestellt.


Ron Hülsemeyer, blauraum (Hamburg) : Aus Alt mach Neu – und mehr

In Hamburg ist an der Bebelallee eine bemerkenswerte Aufstockung realisiert worden: Der Architekt Ron Hülsemeyer des renomierten Hamburger Büros blauraum stellt das Bauvorhaben vor und berichten über die Projektentwicklung und seine Umsetzung.

Cornelius Back, Ingenieurbüro Back (Lübeck) : Wirklich alt ! – Baumaßnahmen an geschützten Häusern

Dipl.-Ing. Cornelius Back berichtet von Sanierungs- und Ertüchtigungsmaßnahmen von denkmalgeschützten Bauten, deren Tragwerk, Dächer und Decken besondere – manchmal raffinierte - Lösungen vom Ingenieur und Bauphysiker verlangen.

Martin Mohrmann, HBZ*SH (Kiel) : Altes Bausystem – neue Gebäudehülle

Die energetische Sanierung von Gebäuden in Stahlbeton-Skelettbauweise bieten sich für typisierte Fassadensysteme an. Hierfür sind in den letzten Jahren sehr gute Erfahrungen mit vorgefertigten Holzbauelementen gemacht worden. Dipl.-Ing. Martin Mohrmann vom Holzbauzentrum Schleswig-Holstein (HBZ*SH) stellt anhand von realisierten Bauvorhaben Konstruktionsprinzipien und die Holzbautechnik vor.

Holzfertigteile - Vom Elementpuzzle zum großen Ganzen!

9. Mai 2012, 18.30 Uhr  
ACHTUNG: Baustelle Wälderhaus, Am Inselpark 19 – IBA Hamburg in Wilhelmsburg

Erst das große Konzept, dann die Einzelteile: der moderne Holzbau ist vorgefertigt. Dabei arbeiten Architekt, Tragwerks- und andere Fachplaner sowie der ausführende Holzbauer eng zusammen.
Das Multifunktionsgebäude „Wälderhaus“, das im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Hamburg entsteht, ist ein gutes und für den Norden wegweisendes Beispiel. Seine Entstehungsgeschichte ist von der ersten Idee bis zur Ausführung ein Lehrstück dafür, wie der Holzbau in Hamburg erfolgreich umgesetzt werden kann.

 

Axel Sievert, Studio Andreas Heller GmbH Architects & Designers (Hamburg) : Die Entstehung und Umsetzung des Haus des Waldes

Der Architekt Axel Sievert blickt zurück auf den Entstehungsprozess von der ersten Konzeptidee über die Herausforderungen und Lösungsansätze der Planung bis hin zur Ausführung vor Ort.

Henning Klattenhoff, ASSMANN BERATEN+PLANEN (Hamburg) : Die Herausforderung Tragwerk beim Haus des Waldes

Diplom-Ingenieur Henning Klattenhoff präsentiert die Begleitung des architektonischen Entwurfs des Haus des Waldes durch die Tragswerksentwicklung, die Material- und Systemauswahl, die Ansätze der statischen Modelle und die Detaillierungen im Zusammenspiel mit den Anforderungen der Planungsbeteiligten und der Ausführenden.

Anders Übelhack, Finnforest Merk (Aichach) : Holzfertigteile - Erfahrungsberichte

Der moderne Holzbau basiert auf stolze Tradition und jüngste technische Entwickungen: Finnforest Merk ist einer der führenden Hersteller von Ingenieurholzbauprodukten und entwickelt Holzbausysteme, die die mitunter schwer zu kombinierenden Anforderungen aus Statik, Schallschutz, Brandschutz und Bauphysik miteinander vereinen. Computergestütze Herstellungsprozesse bestechen durch hervorragende Qualitäten und Maßgenauigkeiten.

 

anschließend:

Rundgang durch das Wäderhaus:
Drei Geschosse mit knapp 2.000 m2 Nutzfläche in Brettsperrholz auf einem zweigeschossigen Stahlbetongebäude, verbunden durch eine umlaufende Holzfassade.

diese Abendveranstaltung wurde unterstützt durch: