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27.8.2016 : 17:09 : +0200

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Fachforum - Wohin geht es mit der EnEV?

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) ist die nationale Umsetzung der EU-Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden und ein zentraler Baustein der Energie- und Klimaschutzpolitik in Deutschland. Ursprünglich war eine schrittweise Verschärfung der EnEV bereits zum Jahr 2012 vorgesehen. Die Bundesregierung hat im Februar 2013 die Änderungen der EnEV beschlossen, und am 16. Oktober 2013 wurde die EnEV 2014 vom Bundeskabinett endgültig verabschiedet.

Novellierungen der EnEV ändern auch die Anforderungen an die Arbeit der Planer und Architekten. Aktuell stehen folgende Änderungen im Raum:

•   eine Reduzierung des zulässigen Jahres-Primärenergiebedarfs und des mittleren Wärmedurchgangskoeffizienten (Wärmedämmung) der Gebäudehülle;
•  Einführung der Pflicht zur Angabe energetischer Kennwerte in Immobilienanzeigen;
•   Ausweitung der Aushangpflichten von Energieausweisen; 
•   Einführung eines unabhängigen Stichprobenkontrollsystems für Energieausweise;
•   Einführung des vereinfachten Rechenverfahren EnEV easy.

Die ZEBAU GmbH nahm die jüngsten Entwicklungen zum Anlass und konkretisierte beim diesjährigen Hamburger Fachforum mit Experten vom Bund, Vertretern der Bundesarchitektenkammer, der Bau- und Wohnungswirtschaft und der Energieagenturen die Frage: Wohin geht es mit der EnEV?

Hamburgs Staatsrat Michael Sachs eröffnete die brandaktuelle Tagung mit Diskussion und Information rund um die EnEV 2014.

Andre Hempel vom Bundesministerium für Verkehr, Bauen und Stadtentwicklung (BMVBS) stellte die Änderungen der EnEV vor und gab einen aktuellen Ausblick, wann und mit welchen Inhalten sie in Kraft treten wird und wie es weiter geht. Martin Sambale vom eza! Energie- & Umweltzentrum Allgäu berichtete über Erfahrungen mit der EnEV in der bisher gültigen Form und unterzog die neue EnEV einer kritischen Betrachtung.

Im Anschluss diskutierten Vertreter des BMVBS, des Bundesverbands der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) e. V., der Wohnungswirtschaft und der Bundesarchitektenkammer (BAK) mit den Konferenzteilnehmern die bevorstehenden gesetzlichen Änderungen und notwendige Erweiterungen.

Die Vorträge am Nachmittag gaben mit realisierten Projekten, welche die neuen Anforderungen schon erfüllen, einen Einblick in die Baupraxis. Darüber hinaus wurden zukunftsfähige Energieversorgungskonzepte für Neubau und Sanierung sowie die neue Berechnungsmethode EnEV easy, Wirtschaftlichkeitsberechnungen von Modernisierungen und die aktuellen Förderprogramme vorgestellt.

Vorträge zum Download

Themenblock A: Wohin geht es mit der EnEV?

Wohin geht es mit der EnEV?
Andre Hempel, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
(BMVBS)
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EnEV im Praxistest – eine kritische Auseinandersetzung
Dipl.-Ing. Martin Sambale, eza! energie- &
umweltzentrum allgäu gemeinnützige GmbH
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Themenblock B: Baupraxis Neubau und Modernisierung

Am Stadtpark Zuhause – Heute schon für die Zukunft neu Bauen
Steffen Berge, Huke-Schubert Berge Architekten;
Holger Westphal, WOGE 1904eG
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Energetische Sanierung und sozialverträglicher Umbau
Dipl.-Ing. René Reckschwardt IBA Hamburg GmbH
Initiates file downloadDOWNLOAD Teil 1      Initiates file downloadDOWNLOAD Teil 2      Initiates file downloadDOWNLOAD Teil 3

Themenblock C: Kosten und Berechnung

Modernisierung eines Mehrfamilienhauses zum
KfW-Effizienzhaus 70 – Best-Practice-Beispiel Hamburg

Andreas Aksif, CO2-Sparhaus
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EnEV easy – Wie funktioniert das vereinfachte Rechenverfahren?
Andrea Vilz, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
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Themenblock D: Technik und Förderung 

Zukunftsfähige Energieversorgungskonzepte für den
Wohnungsbau

Thomas Jänicke-Klingenberg,
Vattenfall Europe New Energy Services GmbH
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Neubau und Sanierung nach EnEV und EEWärmeG
mit Wohnungslüftungsanlagen

Dipl.-Ing. Peter Paul Thoma, Geschäftsführer Bundesverband
für Wohnungslüftung e.V.
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Änderungen in den Hamburger Förderprogrammen 2013/14
im Spiegel der EnEV

Petra Memmler, Investitions- und Förderbank Hamburg
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Programmflyer


Veranstaltungsort

Hotel Hafen Hamburg
Seewartenstraße 9
20459 Hamburg

Zielgruppe

Architekten und Ingenieure, Qualitätssicherer und Energieberater sowie Vertreter aus Politik, Verwaltung, Vereinen, Verbänden, Wohnungs- und Bauunternehmen.

Fortbildungsanerkennung

Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes (8 Einheiten)

Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein