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30.5.2016 : 22:15 : +0200

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Dipl.-Ing. Arch. Britt Keßling, M.Eng.
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Karla Müller, M. Sc. (eng.)
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Publikationen zum Thema

Die Broschüre "Passivhäuser in Norddeutschland" informiert Sie über ausgewählte Passivhausprojekte mit deren unterschiedlichen Bauweisen und zeigt Möglichkeiten, behaglich, gesund und kostengünstig zu wohnen.

Ausgabe 2012

Ausgabe 2010

Effiziente Gebäude 2016
8. Norddeutsche Passivhauskonferenz

Unter dem Titel „Effiziente Gebäude 2016“ findet am Donnerstag, den 29. September 2016 in Kiel die 8. Norddeutsche Passivhauskonferenz statt. Als führende Regionaltagung rund um hochenergieeffiziente Gebäude hat sich die Idee der Norddeutschen Passivhauskonferenz seit 2009 zum alljährlichen Anziehungspunkt für über 250 Besucher und 20 Aussteller aus Deutschland und Nordeuropa entwickelt. Damit bildet sie das geeignete Forum für Politik, Verwaltung, Industrie, Planer und Wohnungswirtschaft ab. 

Der Einsatz erneuerbarer Energien, ein minimaler Energiebedarf im Neubau und vor allem eine deutliche Energiebedarfsreduktion im Gebäudebestand sind zentrale Themen beim Weg auf einen klimaneutralen Gebäudebereich. Energieeffizientes Bauen wird in der Politik weiterhin unter vielerlei Aspekten diskutiert. Relevante Effizienzmaßnahmen im Neubau und bei Modernisierungen wie auch die verschiedenen effizienten Gebäudestandards von Aktiv- und Passivhäusern über Effizienzhäuser Plus bis hin zu Zero Emission-Häusern spielen in der Energie- und Wärmewende eine tragende Rolle.  

Nutzen Sie die Gelegenheit und zeigen Sie Norddeutschland Ihr Engagement im Bereich des energieeffizienten Bauens!  Die Fachkonferenz „Effiziente Gebäude 2016 – 8. Norddeutsche Passivhauskonferenz“ am 29. September 2016 bietet den Akteuren der Branche eine Plattform, um sich über neueste Trends, Projektentwicklungen und Innovationen zu informieren, Erfahrungen auszutauschen und eine nachhaltige Entwicklung im Gebäudebereich voranzutreiben.

Eindrücke von der 7. Norddeutschen Passivhauskonferenz 2015

 

Unter dem Titel „Effiziente Gebäude von Aktiv bis Zero Emission“ fand am Donnerstag, dem 8. Oktober 2015, in Hamburg die 7. Norddeutsche Passivhauskonferenz statt. Über 200 Besucher folgten den Vorträgen der hochkarätigen Referenten und informierten sich über neueste Produktentwicklungen in der begleitenden Ausstellung. 

Jens Kerstan, Senator für Umwelt und Energie der Freien und Hansestadt Hamburg, eröffnete das Plenum mit einer erfreulichen Kernaussage: Wie die Zahlen der Hamburgischen Investitions- und Förderbank belegen, stünden energieeffizientes Bauen und steigende Baukosten in keinem unmittelbaren Zusammenhang. Die Qualität des Planungs- und Bauprozesses sei für die Höhe der Baukosten entscheidender als der bauliche Standard. Weiterhin solle nicht nur der Energiebedarf im Betrieb, sondern zusätzlich die Wahl der Baumaterialien die Planungen entscheidend beeinflussen – ein gewünschter Trend, der auch in den nachfolgenden Vorträgen immer wieder angesprochen wurde.  

Prof. Ludwig Rongen motiviert in einer Werkschau die anwesende Architektenschaft durch realisierte Projekte, die gute Architektur und Passivhausstandard vereinen. Ob Wohnhaus, Kirche, Schule – Neubau oder Sanierung: Neben der technischen Qualität darf die gestalterische Qualität nicht vernachlässigt werden.  

Dr. Benjamin Krick erklärte die neuen Passivhausklassen. Die Einteilung in Passivhaus Classic, Plus und Premium basiert auf dem Energiebedarf im Gebäude und der Erzeugung erneuerbarer Primärenergie, bezogen auf die überbaute Fläche. Die neue Einstufung erlaubt dabei Kompensationen und berücksichtigt ebenfalls Aspekte wie z.B. die vorrangige Verwendung von Biomasse als Nahrungsquelle anstatt als Brennstoff, denn: Nachhaltigkeit umfasst weit mehr als CO2-Neutralität.  

Prof. Joost Hartwig vermittelte die Erkenntnisse aus der ersten Pilotphase für AktivPlus-Gebäude. Ein zukunftsfähiger Gebäudestandard wurde rund um die Themen Energie, Nutzer, Vernetzung und Lebenszyklus anhand realer Bauprojekte erprobt und wird in den kommenden zwei Jahre durch ein Monitoring überprüft. Neben gemessenen bauphysikalischen und energetischen Werten wird auch die subjektive Wahrnehmung des Nutzers evaluiert.  

Stephanie Wilke stellte das Aktivhaus B10 in der Stuttgarter Weißenhofsiedlung vor. Hier wurde der triple zero Ansatz umgesetzt: zero energy, zero emission, zero waste. Angesichts der Tatsache, dass die Bauindustrie 50% des Müllvolumens in Deutschland verantwortet, sei der Einsatz sogenannter intelligenter Baustoffe und Bauweisen – nachwachsend, leicht, demontierbar – eine zentrale Aufgabe.  

Am Nachmittag wurden in acht parallel laufenden Foren verschiedene Schwerpunkte beleuchtet: Es wurden verschiedene Ansätze leidenschaftlich diskutiert, wie sich ein Plus an Energie im Gebäude und sogar im Quartier zu erzeugen lässt. Innovative Modernisierungskonzepte wurden anhand gelungener Beispiele aus dem Wohn- und Nichtwohnbereich veranschaulicht. Der Stellenwert des Holzbaus im Fokus nachhaltiger Planung wurde hervorgehoben und Vertiefungen im Bereich Wassernutzung und Energiespeicherung anhand von Praxisbeispielen angeboten. Zwei Innovationsforen boten den Raum, sich über neueste Errungenschaften einzelner Bauteile zu informieren.   

Auch die begleitende Ausstellung fand regen Anklang. Die Präsentation von Produktneuheiten und bewährten Produkten bot Zeit und Anlass für den Austausch zwischen  Planern und Marktakteuren.

 

Weitere Infos folgen in Kürze!

Datum & Uhrzeit

Donnerstag, 29. September 2016
9.00 bis 18.00 Uhr

Veranstaltungsort

ATLANTIC Hotel Kiel
Raiffeisenstraße 2
24103 Kiel

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Leitet Herunterladen der Datei einHier können Sie den Flyer zur Fachkonferenz Effiziente Gebäude 2016 herunterladen.

Aussteller und Sponsoren

Die 8. Norddeutsche Passivhauskonferenz - Effiziente Gebäude 2016 bietet Ihnen die Möglichkeit, sich als Aussteller und Sponsor zu präsentieren und neue Kundenkontakte zu knüpfen.

Wenn Sie daran Interesse haben, sprechen Sie uns gerne an.

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Teilnahmebeitrag

Frühbuchertarif*
Kosten pro Person: € 99,-
* Anmeldung und Zahlungseingang bis zum 17. Juli 2016

Normaltariftarif*
Kosten pro Person: € 119,-
* Anmeldung und Zahlungseingang zwischen 18. Juli und 30. August 2016

Spätbuchertarif*
Kosten pro Person: € 149,-
* Anmeldung und Zahlungseingang ab 1. September 2016

Studierende
Kosten pro Person: € 75,-
Bitte bringen Sie einen Nachweis für einen ermäßigten Eintritt zur Veranstaltung mit.

Alle Kosten sind in brutto angegeben.

Zielgruppe

Architekten, Ingenieure, Projektentwickler, Investoren, Handwerksfachbetriebe, Akteure der Lehre, Wissenschaft und Forschung, Industrie, Gutachter, Vertreter aus Politik, Verwaltung, Vereinen und Verbänden, Vertreter der Wohnungswirtschaft, Bauunternehmen, interessierte Öffentlichkeit