Gebaut, Gespart, Gewonnen
Bauherr aus Hamburg-Volksdorf gewinnt bei bundesweitem Wettbewerb für Energieeffizienz und gute Architektur
Hamburg, 30. Juni 2009. Gelungene Gestaltung und minimaler Energiebedarf – und das im Denkmalschutz: Mit dieser Mischung hat sich das Haus der Volksdorfer Familie Golta im bundesweiten Wettbewerb „Effizienzhaus - Energieeffizienz und gute Architektur“ durchgesetzt.
Die Volksdorfer gewannen einen der vier Preise in der Kategorie „Denkmalschutz“ und konnten sich bei der Verleihung in Berlin nicht nur über 6.666 Euro, sondern auch über ein großes Lob von Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee freuen. Die Sieger des Wettbewerbs zeigten, wie zukunftsfähige Häuser aussehen und sind Vorbilder für jeden Bauherren und Eigentümer, so der Minister.
ie „Villa Golta“ schaffte es nach der Vorauswahl durch eine Regionaljury zunächst in die Runde der letzten 86 Objekte. Aus diesen wählte eine hochrangig besetzte Bundesjury 18 Preisträger aus. „Bei diesem großen Wettbewerb konnten wir zeigen, dass es auch bei uns in Hamburg viele tolle Häuser gibt, die nicht nur Energie sparen, sondern echte architektonische Highlights in Deutschland sind“, sagt Jan Gerbitz von der ZEBAU GmbH, Regionaler Partner der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), und freut sich über das tolle Ergebnis in der Region. Etwa 25 Objekte hatten sich beworben, fünf überstanden die Regionalauswahl und wurden von der Jury in Berlin begutachtet. „Wir wollen uns für die fleißige Teilnahme bedanken und zeichnen zusätzlich alle Gebäude, die es in die Bundesauswahl geschafft haben, als Regionalsieger aus.“
Weitere Informationen zu den Hamburger Effizienzhäusern können ab sofort auf www.energiespar-rekorde-hamburg.de nachgelesen werden.
So schön kann sparen aussehen
Ausgerichtet wurde der mit 120.000 Euro dotierte Wettbewerb vom Bundesbauministerium und der dena. Teilnehmen konnten Bauherren und Architekten von sowohl Ein- und Zweifamilienhäusern als auch von Mehrfamilienhäusern, die entweder energieeffizient gebaut oder saniert worden sind. Als energetische Mindeststandards galten die aus den Förderprogrammen der KfW Bankengruppe bekannten Anforderungen: „KfW-Effizienzhaus 70“ für Sanierungen und „KfW-Effizienzhaus 55“ für Neubauten.
Auch die KfW Bankengruppe, der Bundesverband deutscher Fertigbau e.V. und die Yello Strom GmbH, die den Wettbewerb als Partner unterstützten, zeigen sich mit dem Ergebnis hoch zufrieden. Der Wettbewerb zeige, dass energieeffizientes und attraktives Wohnen keine Zukunftsmusik mehr sei – so der einhellige Tenor. Nun komme es darauf an, bundesweit Bauherren für energieeffizientes Bauen und Sanieren zu begeistern. Bei der Preisverleihung am 29. Juni in Berlin würdigte Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee das große Interesse und Engagement der Teilnehmer an diesem Wettbewerb. Dena-Geschäftsführer Stephan Kohler sagte: „Moderne Effizienzhäuser bieten einen hohen Wohnkomfort und sind ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz.“
Alle Bundes- und Regionalsieger des „Effizienzhaus“-Wettbewerbs werden auch im Internet auf der Seite www.zukunft-haus.info präsentiert.
Hinweis für Redaktionen:
Weitere Informationen zum Wettbewerb sowie das Logo und Fotos der Projekte zum Download finden Sie in der digitalen Pressemappe unter www.zukunft-haus.info.



